Wie schon in den letzten Jahren fing auch die Saison 2014 eher gemächlich an. Die guten Apriltage scheinen schon seit geraumer Ziet ersatzlos von der Wetterregie gestrichen worden zu sein, und auch der Mai ließ nur wenige ausgedehnte Flüge zu. Pünktlich zu Beginn der Pfingstferien kündigte sich jedoch Entschädigung an.
Rund 100 Mitglieder und Ehrengäste, an der Spitze Bürgermeister Helmut Krämer mit Gattin, waren der Einladung des Flugsportclub Giebelstadt zum traditionellen Neujahrsempfang in den „Kartoffelkeller“ gefolgt und wurden vom Vereinsvorsitzenden Jürgen Guckenberger herzlich begrüßt. In seinem launigen Jahresrückblick erinnerte er an die fliegerischen und vereinsinternen Höhepunkte des vergangenen Jahres.
Durch Flüge von Florian Hafner, Elias Breunig und Peter Helferich gewinnt der Flugsportclub Giebelstadt zum zweiten mal in Folge eine Runde in der Landesliga. Damit sind die Giebelstädter Segelflieger nun auf den 4. Platz in der Tabelle geklettert.
Eigentlich war geplant am Samstag 29.6 mit dem VdK Würzburg ein kleines Grillfest am Flugplatz auszurichten und die Besucher zum Fliegen einzulaen. Allerdings war aufgrund des regens weder an Grillen noch an fliegen zu denken.Kurzerhand wurde die Aktion auf Sonnstag verschoben.
Bei schwierigem Streckenflugwetter holt sich der Flugsportclub Giebelstadt durch eine gute Mannschaftsleistung am 22.7 den Rundensieg in der Landesliga.
Nachdem in den ersten Wochen der Segelflugsaison der Norden Bayerns etwas Pech mit dem Wetter hatte, wendete sich das Blatt am letzten Wochenende. „Nur im Nordwesten Bayerns mäßige bis gute Thermik“ titelte der Segelflugwetterbericht des DWD.
Nachdem schon am Vortag der Wind das nutzen der Thermik deutlich erschwert hatte, war am Sonntag Streckenflug nicht ohne überhöhtes Außenlanderisiko möglich.
Zeit die Vorzüge unserer langen Windenschleppstrecke zu nutzen. Mit Ausklinkhöhen zwischen 700 und 800 Metern auch im Doppelsitzer ideales Wetter für unsere Flugschüler!
Nachdem hervoragenden Früjahrswetter 2012 war das Frühjahr 2013 auch in Sachen Fliegen sehr sehr mäßig.
Die Zahlen belegen dies leider sehr eindeutig, während in der letzten Saison 60 der insgesamt 128 Streckenflüge vor dem 01.06 absolviert wurden, waren es dieses Jahr gerade einmal 9 Flüge die von Piloten des Flugsportclub Giebelstadt gemeldet wurden. Und das trotz des Umstandes dass einiges an fliegerischen aktionen geplant war. So nahmen zwei Maschinen des Flugsportclub Giebelstadt am Hohenloher Vergleichsfliegen in Niederstetten teil (hier konnte an fünf Wettbewerbstagen gerade 2 mal geflogen werden). Auch das Trainingslager des bayrischen D-Kaders in Eichstätt, an dem Florian Hafner teilgenommen hatte, wurde ohne einen einzigen Flug vorzeitig beendet.
Wie sich die Zeiten geändert haben. Im Jahr 1983 benötigte man zum Betrieb von Küchengeräten noch eine Genehmigungsurkunde.
Kurz vor Ostern ergab sich für den Flugsportclub Giebelstadt unerwartet die Gelegenheit ein doppelsitziges Segelflugzeug vom Typ DG1001M zu guten Konditionen zu übernehmen. Nach einem Probeflugtermin und ausführlicher Beratung unter den aktiven Mitglieder war schnell klar dass sich der Verein diese Gelegenheit nicht entgehen lassen sollte.
So kann der Flugsportclub Giebelstadt nun seinen Flugzeugpark um einen sehr leistungsfähigen und von Schulung bis Wettbewerbsflug universell einsetzbaren Doppelsitzer ergänzen. Der besondere Clou an der DG1001M ist jedoch die Austattung mit einem Hilfstriebwerk das völlig eigenständiges Starten und auch einen eventuellen abendlichen Nachhauseflug ermöglicht.
Damit eröffnen sich vor allem für den Flugbetrieb unter der Woche völlig neue Perspektiven und die Betriebsmöglichkeiten am Verkehrslandeplatz Giebelstadt können noch besser genutzt werden.

Fast alle Motormaschinen nutzen die ersten Sonnenstrahlen nach einem langen Winter für Rundflüge.
Pünktlich zum Frühlingsbeginn wurde endlich auch das Wetter wieder besser. Ungwöhnlich stur hatte der Winter die letzten Wochen fast alle fliegerischen Aktivitäten am Flugplatz Giebelstadt unterbunden. Am 2. März jedoch riss der Hochnebel schon am frühen Vormittag auf woraufhin fast alles was Propeller und Flügel hatte aus den Hallen gezogen wurde.
