Mehr als 1000 Meter im Windenstart

Am Sonntag 9. November wurde in Giebelstadt ein Windenstart mit mehr als 1000 Meter Ausklinkhöhe durchgeführt. Florian Hafner hat dabei die ASK 21 D-3868 des Fördervereins Segelkunstflug auf 1015 Meter gebracht bevor das Seil ausgeklinkt wurde. Die gewonnene Starthöhe wurde bei einem Segelkunstflug Trainingsflug in etliche Rollen, Looopings, Auf- und Abschwünge, sowie Turns umgesetzt.

Nachdem wir die Segelflugsaison eigentlich schon offiziell beendet hatten, haben einige Mitglieder in den letzten zwei Wochen nochmals Flugbetrieb durchgeführt.

Am Sonntag 9. November wurde dabei in Giebelstadt erstmals ein Windenstart mit mehr als 1000 Meter Ausklinkhöhe durchgeführt.
Florian Hafner hat dabei ein doppelsitziges Segelflugzeug vpm Typ ASK 21 D-3868 des Fördervereins Segelkunstflug auf 1015 Meter gebracht bevor das Seil ausgeklinkt wurde.
Die gewonnene Starthöhe wurde anschließends bei einem Segelkunstflug Trainingsflug in etliche Rollen, Looopings, Auf- und Abschwünge, sowie Turns umgesetzt.

Durch die modernen Kunststoffseile eine drehmomentstarke Schleppwinde und eine Schleppstrecke von gut 1800 Metern Länge ermöglichte es ein Segelflugzeug günstig, für einen einstelligen Euro Betrag, in diese Höhe zu bringen.
Ein Windenstart funktioniert ähnlich Start eines Spielzeugdrachen. Mit einem langen Seil, das von der Winde auf eine Trommel aufgespult wird, wird das Flugzeug beschleunigt. Die Geschwindigkeit kann das Segelflugzeug dann in Auftrieb umwandeln und ähnlich eines Drachens steil in die Höhe steigen. Mit über 15m/s ist man dann in 1-2 Minuten auf der gewünschten Ausklinkhöhe.
Alternativ gibt es zum Starten eines Segelflugzeuges auch die Möglichkeit eines Flugzeugschlepps. Dabei wird das Segelflugzeug mittels eines 50 Meter langen Seiles von einem Motorflugzeug gezogen. Ein solcher Schleppzug kann je nach Motorisierung des schleppflugzeuges mit bis zu. 3m/s steigen. Für einen Schlepp auf 1000 Meter Höhe muss man dabei aber mindestens 10 Minuten Flugzeit für das Schleppflugzeug rechnen. Selbst bei günstigen Konditionen sind hier min. 30€  fällig.

Hat ein Flugplatz die Möglichkeit ein langes Windenseil auszulegen, ist der Windenstart sowohl in Sachen Kosten, als auch in sachen Spritverbaruch konkurenzlos.

In Giebelstadt haben wir uns zum Ziel gesetzt das ganze noch zu optimieren. Als Schleppstrecke könnte man theoretisch 2050 Meter nutzen. Wenn dann noch ein etwas stärkerer Gegenwind dazu kommt (Am 9 November herrschten ca. 15-20 Km/h Wind aus 220°, was einer Gegenwindkomponente von 10 bis 15 km/h entspricht) scheinen 1200 Meter durchaus machbar.

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