Bundesliga 2010 - Runde 1
Veröffentlicht am: 09:44:58 26.04.2010
Ein toller Bundesliga-Auftakt für die Giebelstädter Flieger - fast
Leicht waren die Bedingungen nicht. Blauthermik in allen vier Himmelsrichtungen am Samstag und noch schlechter am Sonntag. Trotzdem gingen Edgar Appel (Asw20), Stefan Appel (Ls4) und das Team Elias Breunig & Sebastian Wildfeuer (DuoDiscus) am Samstag Morgen hoch motiviert an den Start. Zumindest im Teamflug sollte es auch bei diesem Wetter möglich sein gleich zu Begin der Bundesliga wichtige Punkte für den FSCG einzustreichen.

Der DuoDiscus startbereit für Heldentaten
Die Segelflugbundesliga, eingeteilt in 1.Liga, 2 Liga, Qualiliga und eine Landesliga für jedes Bundesland, ist ein Wettbewerb bei dem jedes Wochenende bis zu drei Überlandflüge jedes teilnehmenden Vereins gewertet werden. Über die Punktezahl entscheidet die Schnittgeschwindigkeit innerhalb eines 2 1/2 stündigen Zeitfensters (grob gesagt 1Punkt je Km/h). Die so erzielten Gesamtpunktzahl ergibt eine Wöchentliche Rundenwertung bei der dann je nach Platzierung bis zu 30 Punkte je Verein gutgeschrieben werden können. Die Gesamtpunkte aus allen Runden bestimmen dann die Wertung zum Saisonsende (vergleichbar der Formel-1 Wertung).
Nachdem gegen 1300 an der Winde gestartet wurde flogen alle drei Giebelstädter zunächst über Kitzingen Richtung Steigerwald. Für Stefan, Elias und Seabstian, galt es hier die erste Probe des Tages zu meistern. Der Einstiegsbart in den Steigerwald konnte zunächst im Blauen, also ohne die sonst bei der Thermiksuche so hilfreichen Cumuluswolken nicht richtig gefunden werden. So musste sicherheitshalber einige km zurück geflogen werden um erneut zeitraubend Höhe zu gewinnen und im zweiten Anlauf, dann erfolgreich, den Flug vortzsetzten.

Keine Wolke am Himmel
Edgar wählte eine etwas nördlichere Route und kämpfte sich vortan alleine gen Osten.
Relativ problemlos, allerdings nicht besonders schnell konnten alle drei Flugzeuge schließlich Bamberg ereichen. Dort wurde gewendet, und der Kurs zurück Richtung Westen gelegt.Wie schon auf dem vorangeganen Schenkel war auch hier die Thermik eher als mäßig zu bezeichnen.Trotz guter Spitzensteigwerte war es nahezu unmöglich längerer Zeit konstant gut zu Steigen, und ein sehr variables Windfeld machte das zentrieren der Thermik vor allem in mittleren Höhen schwierig. Der Flugweg führte dann vorbei an Hassfurt weiter nach Schweinfurt wo das DuoDiscus Team nach langem Gleitflug erst wieder in der Platzrunde des dortigen Segelfluggeländes Anschluss an einen guten Aufwind bekommen konnte. Stefan in der Ls4 konnte dies nutzen um wieder aufzuschließen so das beide Maschinen gemeinsam weiter nach Karlstadt und dann wieder Richtung Heimatflugplatz fliegen konnten.
Edgar war zu dieser Zeit mit der Asw20 ebenfalls auf ähnlichem Weg.

Die Ls4 mit Stefan Appel erkurbelt die letzten Höhenmeter für den Endanflug nach Giebelstadt
Kurz nach 1700 schwebten alle drei wieder wohlbehalten in Giebelstadt ein. Zwar war klar das die Flugstrecken von 195 bis 225km auch keine ausserordentlichen Bundesliga-Schnitte ergeben würden, aber schließlich mussten die Piloten der anderen Vereine mit ähnlichen Bedingungen kämpfen und letztenendes hätten die Giebelstädter zumindest 3 Flüge in der Wertung, was schonmal die halbe Miete ist.
Die teilweise Ernüchterung folgte dann jedoch leider wenig später als die DuoDiscus (54km/h) Piloten feststellen mussten das ihr GPS-Logger keinen gültigen Flugschrieb abgespeichert hatte. Resultat, nur die Flüge der beiden Einsitzer (55km/h & 49km/h) konnten in die Wertung kommen was aber trotzdem noch für einen Platz im Mittelfeld und wichtige 11 Punkten reichte. Die Giebelstädter Segelflieger können also durchaus auf eine erfolgreiche Auftaktrunde zurückblicken und freuen sich auf eine spannende und erfolgreiche Bundesliga 2010.
Hier gehts zur Wertung:
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Ein toller Bundesliga-Auftakt für die Giebelstädter Flieger - fast
Leicht waren die Bedingungen nicht. Blauthermik in allen vier Himmelsrichtungen am Samstag und noch schlechter am Sonntag. Trotzdem gingen Edgar Appel (Asw20), Stefan Appel (Ls4) und das Team Elias Breunig & Sebastian Wildfeuer (DuoDiscus) am Samstag Morgen hoch motiviert an den Start. Zumindest im Teamflug sollte es auch bei diesem Wetter möglich sein gleich zu Begin der Bundesliga wichtige Punkte für den FSCG einzustreichen.

Der DuoDiscus startbereit für Heldentaten
Die Segelflugbundesliga, eingeteilt in 1.Liga, 2 Liga, Qualiliga und eine Landesliga für jedes Bundesland, ist ein Wettbewerb bei dem jedes Wochenende bis zu drei Überlandflüge jedes teilnehmenden Vereins gewertet werden. Über die Punktezahl entscheidet die Schnittgeschwindigkeit innerhalb eines 2 1/2 stündigen Zeitfensters (grob gesagt 1Punkt je Km/h). Die so erzielten Gesamtpunktzahl ergibt eine Wöchentliche Rundenwertung bei der dann je nach Platzierung bis zu 30 Punkte je Verein gutgeschrieben werden können. Die Gesamtpunkte aus allen Runden bestimmen dann die Wertung zum Saisonsende (vergleichbar der Formel-1 Wertung).
Nachdem gegen 1300 an der Winde gestartet wurde flogen alle drei Giebelstädter zunächst über Kitzingen Richtung Steigerwald. Für Stefan, Elias und Seabstian, galt es hier die erste Probe des Tages zu meistern. Der Einstiegsbart in den Steigerwald konnte zunächst im Blauen, also ohne die sonst bei der Thermiksuche so hilfreichen Cumuluswolken nicht richtig gefunden werden. So musste sicherheitshalber einige km zurück geflogen werden um erneut zeitraubend Höhe zu gewinnen und im zweiten Anlauf, dann erfolgreich, den Flug vortzsetzten.

Keine Wolke am Himmel
Edgar wählte eine etwas nördlichere Route und kämpfte sich vortan alleine gen Osten.
Relativ problemlos, allerdings nicht besonders schnell konnten alle drei Flugzeuge schließlich Bamberg ereichen. Dort wurde gewendet, und der Kurs zurück Richtung Westen gelegt.Wie schon auf dem vorangeganen Schenkel war auch hier die Thermik eher als mäßig zu bezeichnen.Trotz guter Spitzensteigwerte war es nahezu unmöglich längerer Zeit konstant gut zu Steigen, und ein sehr variables Windfeld machte das zentrieren der Thermik vor allem in mittleren Höhen schwierig. Der Flugweg führte dann vorbei an Hassfurt weiter nach Schweinfurt wo das DuoDiscus Team nach langem Gleitflug erst wieder in der Platzrunde des dortigen Segelfluggeländes Anschluss an einen guten Aufwind bekommen konnte. Stefan in der Ls4 konnte dies nutzen um wieder aufzuschließen so das beide Maschinen gemeinsam weiter nach Karlstadt und dann wieder Richtung Heimatflugplatz fliegen konnten.
Edgar war zu dieser Zeit mit der Asw20 ebenfalls auf ähnlichem Weg.

Die Ls4 mit Stefan Appel erkurbelt die letzten Höhenmeter für den Endanflug nach Giebelstadt
Kurz nach 1700 schwebten alle drei wieder wohlbehalten in Giebelstadt ein. Zwar war klar das die Flugstrecken von 195 bis 225km auch keine ausserordentlichen Bundesliga-Schnitte ergeben würden, aber schließlich mussten die Piloten der anderen Vereine mit ähnlichen Bedingungen kämpfen und letztenendes hätten die Giebelstädter zumindest 3 Flüge in der Wertung, was schonmal die halbe Miete ist.
Die teilweise Ernüchterung folgte dann jedoch leider wenig später als die DuoDiscus (54km/h) Piloten feststellen mussten das ihr GPS-Logger keinen gültigen Flugschrieb abgespeichert hatte. Resultat, nur die Flüge der beiden Einsitzer (55km/h & 49km/h) konnten in die Wertung kommen was aber trotzdem noch für einen Platz im Mittelfeld und wichtige 11 Punkten reichte. Die Giebelstädter Segelflieger können also durchaus auf eine erfolgreiche Auftaktrunde zurückblicken und freuen sich auf eine spannende und erfolgreiche Bundesliga 2010.
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