3 Topplatzierungen in der bayrischen FAI OLC Wertung
Veröffentlicht am: 13:29:38 13.10.2009
Das Frühjahr bzw. der Frühsommer ist die beste Zeit für Segelflugpiloten: das mag die landläufige Meinung sein. Doch der diesjährige August hat sich von seiner besten Seite gezeigt und noch so manches Blatt gewendet. In der bayrischen FAI Wertung haben insgesamt drei Giebelstädter Piloten sehr gut abgeschnitten. Stefan Appel belegte mit 2352 Punkten Platz 9, sein Vater Edgar liegt mit 2286 Zählern auf Platz 12 knapp gefolgt von Florian Hafner auf Platz 13 (2244 Punkte). Zwar hat Edgar Appel mit einem Dreieck von über 550 KM Wertungsstrecke die beste Einzelleistung hingelegt, doch hat Sohnemann Stefan eine konstantere Flugleistungen erbracht. Die besten 6 Flüge die ein Pilot in einer ganzen Saison gemacht hat, gehen in die Wertung ein. Während Edgar bereits im Juni wertvolle Punkte sammeln konnte, hat Stefan erst im August so richtig punkten können und seinen Vater quasi auf der Zielgeraden überholt.
Der Standortnachteil der Gauflieger scheint sich in einen Wettbewerbsvorteil bei FAI Flügen umzukehren. Im Gegensatz zu Segelflugplätzen in der unmittelbaren Nähe zu ausgeprägten Mittelgebirgszügen haben die Piloten mit verspätetem Einsetzen von Thermik im Ochsenfurter Gau zu kämpfen. Der Thüringer oder der Bayrische Wald sowie die schwäbische Alb sind für Segelflieger die Autobahnen der Lüfte. Standortbedingt sind die Giebelstädter Piloten somit gezwungen bei Hin- und Rückweg zu solchen Rennpisten mindesten zwei Schenkel querab solcher Mittelgebirgszüge zurückzulegen. Dabei entstehen natürgemäß schöne FAI Dreiecke die wertvolle Punkte bringen. Piloten die ihren Flug bereits im Mittelgebirge beginnen sind versucht "JoJo" weite Strecken zu fliegen anstatt sich ins Flachland hinaus zu wagen. Diese Flüge punkten aber nur in der OLC Classic Wertung, da in der FAI Wertung der kürzeste der drei Schenkel mind. 25% der Gesamtstrecke ausmachen muss.
Hier die drei erfolgreichsten FAI Piloten. (von links nach rechts: Florian Hafner, Stefan Appel und Vater Edgar Appel)
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Das Frühjahr bzw. der Frühsommer ist die beste Zeit für Segelflugpiloten: das mag die landläufige Meinung sein. Doch der diesjährige August hat sich von seiner besten Seite gezeigt und noch so manches Blatt gewendet. In der bayrischen FAI Wertung haben insgesamt drei Giebelstädter Piloten sehr gut abgeschnitten. Stefan Appel belegte mit 2352 Punkten Platz 9, sein Vater Edgar liegt mit 2286 Zählern auf Platz 12 knapp gefolgt von Florian Hafner auf Platz 13 (2244 Punkte). Zwar hat Edgar Appel mit einem Dreieck von über 550 KM Wertungsstrecke die beste Einzelleistung hingelegt, doch hat Sohnemann Stefan eine konstantere Flugleistungen erbracht. Die besten 6 Flüge die ein Pilot in einer ganzen Saison gemacht hat, gehen in die Wertung ein. Während Edgar bereits im Juni wertvolle Punkte sammeln konnte, hat Stefan erst im August so richtig punkten können und seinen Vater quasi auf der Zielgeraden überholt.
Der Standortnachteil der Gauflieger scheint sich in einen Wettbewerbsvorteil bei FAI Flügen umzukehren. Im Gegensatz zu Segelflugplätzen in der unmittelbaren Nähe zu ausgeprägten Mittelgebirgszügen haben die Piloten mit verspätetem Einsetzen von Thermik im Ochsenfurter Gau zu kämpfen. Der Thüringer oder der Bayrische Wald sowie die schwäbische Alb sind für Segelflieger die Autobahnen der Lüfte. Standortbedingt sind die Giebelstädter Piloten somit gezwungen bei Hin- und Rückweg zu solchen Rennpisten mindesten zwei Schenkel querab solcher Mittelgebirgszüge zurückzulegen. Dabei entstehen natürgemäß schöne FAI Dreiecke die wertvolle Punkte bringen. Piloten die ihren Flug bereits im Mittelgebirge beginnen sind versucht "JoJo" weite Strecken zu fliegen anstatt sich ins Flachland hinaus zu wagen. Diese Flüge punkten aber nur in der OLC Classic Wertung, da in der FAI Wertung der kürzeste der drei Schenkel mind. 25% der Gesamtstrecke ausmachen muss.
Hier die drei erfolgreichsten FAI Piloten. (von links nach rechts: Florian Hafner, Stefan Appel und Vater Edgar Appel)
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